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Alles rund ums Rad.
Unser Fahrrad Lexikon.

Das Ritzel

21.06.2018

Das Ritzel gehört zu den Bauteilen, die wohl weniger bekannt sind und dennoch an einem jeden Fahrrad verbaut sind. Für die Kraftübertragung unverzichtbar und nicht nur an Fahrrädern verbaut, ist das Ritzel für ein bequemes und schnelles Fahren auf der Straße notwendig, auch wenn es beim Fahrrad gerne als Radkranz bezeichnet wird.

 

Das Ritzel und seine Bedeutung

Das Ritzel ist für die Kraftübertragung beim Fahren verantwortlich. Per Definition handelt es sich hierbei um ein kleineres Rad, welches genutzt wird, um ein größeres anzutreiben. Beim Fahrrad wird als Ritzel entsprechend das kleinere Rad bezeichnet, welches bewegt wird. Über die Kette oder den Riemenantrieb wird dann das Fahrrad angetrieben. Wichtig sind dabei eine gute Kettenführung und die Langlebigkeit, damit das Ritzel wartungsarm bleibt. Ein Ritzel gibt es mit integriertem Freilauf und in der Kassettenform, welche auf den Freilauf gesteckt wird. Bei dem Fahrrad muss ein Ritzel zudem den Belastungen standhalten, die beim Radfahren entstehen. Daher ist es in der Regel aus Stahl in unterschiedlichen Härtegraden gefertigt.

 

Pflege des Ritzels

Das Ritzel muss in erster Linie vor dem Verdrecken geschützt werden. Regelmäßiges Reinigen ist wichtig, damit die Kette nicht abläuft oder von den Zähnen springt. Nach dem Reinigen muss das Ritzel nicht gesondert geölt werden. Außerdem muss das Ritzel auf das Fahrwerk angepasst sein. Wird das Ritzel ersetzt, muss es in der gleichen Größe ersetzt werden, da sonst die Kraftübertragung nicht mehr stimmt. Auch das Material sollte nicht verändert werden, da es ansonsten zu einer übermäßigen Belastung der Kette kommen kann.