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Der Riemenantrieb für das Fahrrad

20.06.2018

Der Riemenantrieb gehört zu den Alternativen einer herkömmlichen Fahrradkette. Er erfreut sich steigender Beliebtheit, insbesondere weil er verschiede Vorteile bietet. So ist der Riemenantrieb beispielsweise sehr wartungsarm und langlebig. Dadurch übernimmt der Riemenantrieb mehr und mehr die Rolle der Fahrradkette und ist an immer mehr City-Bikes und Trekkingrädern zu finden.

 

Der Riemenantrieb und seine Vorteile

Ein Riemenantrieb wird immer beliebter, weil er sauber, wartungsarm und leise ist. Der Riemenantrieb ist dabei leichtläufig und überlebt jede Kette. Zudem ist die Wartung deutlich weniger zeitintensiv. Er ist vor allem bekannt von Harley Davidson-Maschinen und wurde von diesen auf den Fahrradantrieb übertragen. Bei Fahrrädern ist dieser Antrieb mit einem Zentralgetriebe sowie mit einer Nabenschaltung kompatibel. Dabei kann er bei einem E-Bike ebenso verwendet werden wie bei einem Mountain- oder Trekking-Bike. Ein Nachrüsten ist aber nicht bei jedem Fahrradrahmen möglich, sodass bei einem Neukauf gezielt auf diesen Antrieb geachtet werden sollte.

 

Der Aufbau des Riemenantriebs

Ein Riemenantrieb besteht aus Carbon und hat innen sogenannte Zähne, welche an den Zahnriemen eines Autos oder Motorrads erinnern. Er ist sehr reißfest, kann aber nicht an jeden Rahmen montiert werden. Die Umbauarbeiten lohnen sich nicht in jedem Fall, sodass dies individuell entschieden werden muss. Carbon ist ein Material, welches sehr langlebig ist und nicht schnell reißt. Es dehnt sich auch nicht übermäßig und kann zudem nicht rosten. Die Kraftübertragung ist deutlich besser als die Übertragung bei einer Kette. Der Riemenantrieb ist so aufgebaut, dass ein Verrutschen des Antriebs verhindert wird.