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Fahrradcomputer: Weniger ist mehr

27.03.2017

Fahrradcomputer gibt es wie Sand am Meer. Dabei handelt es sich um die Mitte zwischen Navigationssystem und gewöhnlichem Fahrradtacho. Doch was gibt es für unterschiedliche Geräte und welcher ist für Sie der Richtige?

 

Vor nicht allzu langer Zeit hatte noch fast jeder Radfahrer einen Tacho. Herkömmliche Tachos dienen aber auch heute noch in erster Linie als Kilometerzähler und Geschwindigkeitsmesser. Es wird neben Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit auch die Fahrzeit, die Tageskilometer und die zurückgelegte Entfernung gemessen.

 

Für die Auswahl des richtigen Gerätes müssen Sie wissen, was Sie brauchen, denn die neuen Fahrradcomputer lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

 

 

  • einfacher Fahrradcomputer
  • Fahrradcomputer mit Höhenmesser, Puls-, Herz- oder Trittfrequenz
  • Fahrradnavi mit richtigen Karten

 

Der Großteil der neuen Fahrradcomputer funktioniert im Grunde nach dem gleichen Prinzip wie die alten Tachos. Die modernen, einfachen Fahrradcomputer kommen den herkömmlichen Tachos am nächsten. Sie verfügen nur über wenige Funktionen und lassen sich einfach montieren und installieren. Wer sich ohne Wenn und Aber auf sein Radfahren konzentrieren will, ist hier genau richtig beraten. Preislich liegen die Geräte derzeit zwischen 15 und 35 Euro.

 

Fahrradcomputer mit Höhenmesser, Puls-, Herz- oder Trittfrequenz gehören zur nächsten Kategorie. Wer den Puls misst, sieht sofort, wie fit er ist. Er kann zudem in sogenannten klaren Pulszonen trainieren. Wer gerne Touren durch die Berge macht, der darf natürlich nicht auf einen Höhenmesser verzichten. Der Trittfrequenzzähler dagegen ermöglicht die Kontrolle über die Gleichmäßigkeit und –Ausdauer beim Radeln. Die Trittfrequenz Sensoren werden dabei sowohl an der Tretkurbel als auch am Hinterbau befestigt.

 

GPS-Radcomputer ermöglichen eine genaue Routenplanung. So weiß man immer, wo man sich gerade aufhält. Dank sogenannter Fahrradnavis, stark angelehnt an Navigationsgeräte für Autos, steht auch für Radfahrer Kartenmaterial zur Verfügung. Es werden aber auch Points of Interests und Ausflugziele angezeigt. Nachteil ist hier die kurze Akkulaufzeit: Bei voller Nutzung hält der Akku nur maximal 10-12 Stunden. Daher sind Zusatzgeräte wie Powerbanks oder Ähnliches zu empfehlen, damit immer genug Strom für längere Radtouren zur Verfügung steht.

 

Wer bei gleicher Leistung aber etwas weniger bezahlen möchte, der kann mit einer ordentlichen Handy-App und einer Powerbank auch sein Smartphone zum Fahrradcomputer umfunktionieren.

 

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